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Gottesdienst zum 22. Erinnerungstag im deutschen Fußball
Der in der Versöhnungskirche entstandene Erinnerungstag widmet sich in diesem Jahr der Rolle des Sports im Nationalsozialismus. Wir blicken darauf, wie das NS-Regime den Sport zur Steigerung der Kriegstüchtigkeit, zur Propaganda und zur rassistischen Verfolgung nutzte – von den Olympischen Spielen 1936 bis zur brutalen Instrumentalisierung des Sports in den Konzentrationslagern.
Der Gottesdienst erinnert an verfolgte Sportler*innen, an ausgeschlossene jüdische Vereinsmitglieder und an die Vereine, die sich bereitwillig gleichschalten ließen. Zugleich fragen wir, was diese Geschichte heute bedeutet: Welche Verantwortung tragen Sport und Fußball für Demokratie, Teilhabe und klare Haltung gegen Menschenfeindlichkeit?
Gemeinsam erinnern wir – und stärken unsere Stimme für einen Sport, der schützt, verbindet und demokratische Werte sichtbar macht.
Kontakt
Diakon Frank Schleicher
